Die Idee

Seit Jahren beschäftigt sich Fabian Seifert mit der heimischen Hummelfauna. Zahlreiche Kontakte zu anderen Entomologen, vor allem mit dem bekannten Hummelexperten Eberhard von Hagen, haben bei ihm die Idee reifen lassen auch vor Ort Maßnahmen umzusetzen, um den zu den Wildbienen gehörenden Hummeln zu helfen.

Ziel und Vorgehen

Auf einem bisher als Maisacker genutzten Flurstück soll eine blütenreichen Streuobstwiese mit Beispielcharakter für die Entwicklung und Pflege weiterer Obstwiesen und Wiesen auf der Gemarkung angelegt werden.

Die Fläche soll für viele Wildbienenarten Nistmöglichkeiten und Nahrungsquellen bieten. Im besonderen Interesse steht dabei Bombus sylvarum, die Waldhummel. Um dies zu erreichen, ist im Frühjahr 2009 die Einsaat einer Samenmischung regionaler Herkunft mit Anteilen von Rotklee geplant. Die Fläche soll zweimal jährlich, zeitlich gestaffelt gemäht und abgeräumt werden, um während der gesamten Vegetationsperiode ein ausreichendes Blütenangebot zu gewährleisten. Kleinere Teilflächen oder Streifen werden in jährlichem Wechsel von der Mahd ausgespart, um ein Nistplatzangebot für Hummeln bereitzustellen, die ihre Nester unter Grasbüscheln anlegen.

Projektstand

Der Landwirt Rolf Enderle war von der Idee angetan und hat sich bereit erklärt ein geeignetes Flurstück im Gewann "Im hinteren Dahn" zur Verfügung zu stellen und zu verpachten.

Mittlerweile wurde die Fläche schon mit verschiedenen regionaltypischen Obstbaumsorten bepflanzt.

 

 



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