Arbeiten wie ein Forscher

Der diesjährige Ferienspaß führte 22 Kinder und 4 Betreuer aus Bietigheim, Durmersheim und Elchesheim-Illingen mit der S-Bahn zum Naturschutzzentrum Rappenwörth. Eigentlich waren die „Forschungsarbeiten" in der Alb geplant. Bedingt durch die großen Regenmengen des Augusts war das aufgrund des hohen Wasserstands nicht mehr möglich. Frau Pimentel, die Biologin des Naturschutzzentrums, plante aus diesem Grund um und die spannende Suche nach den versteckten Wasserbewohnern fand in einem Altrheinarm und einer Schlut statt.

Die Kinder wurden in zwei Gruppen aufgeteilt, die später ihre Aufgaben tauschten. Eine Gruppe machte sich sofort auf zum Altrhein und versehen mit Keschern, Sieben und Wasserschalen gingen die jungen Forscher daran, die im Verborgenen lebenden Wasserbewohner aufzuspüren und einzufangen. Mit großer Begeisterung machten sie sich an diese Aufgabe und brachten Erstaunliches zu Tage: verschiedene Käfer- und Libellenlarven, Schnecken, Strudelwürmer, Wasserflöhe, einen Flusskrebs und sogar ein ca. 8 cm langer junger Hecht wurden ans Licht gebracht, gemeinsam unter der Lupe betrachtet, bestimmt und danach wieder an denselben Platz zurück ins Wasser verbracht.

Nach einer gemeinsamen Pause und frisch gestärkt wurden die Aufgaben getauscht und die Gruppe, die vorher am Wasser tätig war sägte, schnitzte und baute die verschiedensten Dinge aus den Materialien, die im Wald vor Ort zu finden waren. Das konnte ein Klanginstrument sein, handgeschnitztes Besteck für die nächste Grillparty, Pfeil und Bogen oder auch individuell gestaltete Waldvisitenkarten. Die Fantasie der Kinder kannte keine Grenzen.

Zu schnell war der Mittag vorbei und die fröhliche Truppe musste sich wieder auf den Heimweg machen. Aber ein Gutes hatte das dann doch: Endlich entkamen sie alle den Stechmücken, die sich auch durch die Verwendung von Mückenmittel nur begrenzt in Schach hatten halten lassen.

Junge Forscher bei der Arbeit
Ergebnisse werden vorgestellt


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