Hilfe für das seltene Auerhuhn

 

Am Freitag, dem 9.8. trafen sich an den Bahnhöfen Durmersheim und Bietigheim die für den Ferienspaß angemeldeten, bestens ausgerüsteten Kinder und die Betreuer vom BUND um gemeinsam zum Kaltenbronn zu fahren. Mit der S 41 ging es bis Gernsbach und von dort mit einem bestellten Bus bis zum Einsatzort.

Unter Anleitung eines Försters wollten wir einen Hochsitz zur Wildbeobachtung bauen. Leider wurde dieses Angebot des Infozentrums Kaltenbronn aus organisatorischen Gründen geändert und wir wirkten stattdessen bei der Auerhuhn-Biotoppflege mit, angeleitet von der Försterin Frau Dürr und dem FöJ-ler Sebastian.

Unsere Aufgabe war das Entfernen von Fichten in einem mit vielen Heidelbeeren, wenigen Tannen und Kiefern bewachsenen Waldstück. Ausgerüstet mit Sägen, Waldteufeln und Lederhandschuhen machten wir uns nach kurzer Unterweisung sofort an die Arbeit.

Nach kurzer Zeit konnten alle die Kiefern sicher erkennen und sie mit Astscheren so weit von ihren Zweigen befreien bis sie knapp über der Erde abgesägt werden konnten. Mit Feuereifer arbeiteten die in Kleingruppen eingeteilten Kinder und die Betreuer. Die richtig großen Fichten wurden von Sebastian mit der Kettensäge gefällt. Nach einer stärkenden Vesperpause ging es noch einmal in den Wald zurück.

Mit vereinten Kräften haben wir ein großes Stück offenen Geländes geschaffen, auf dem sich Auerhuhn und Auerhahn wohl fühlen können.

Bei der Abschlussrunde stellten wir fest, dass diese Auerhuhn-Biotoppflegeaktion allen viel Spaß gemacht hat, obwohl wir doch auf den Hochsitzbau eingestellt waren. Diese Aktion war etwas für „Anpacker“. Jedes Mädchen und jeder Junge hat seine ganze Tatkraft eingesetzt und sein Bestes gegeben und das mit viel Ausdauer.

Wir bedanken uns im Namen der stattlichen Auerhühner bei den fleißigen Kindern, mit denen zu arbeiten uns eine Freude war.



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