Auf den Spuren der Wildkatze

Im Wald aufgestellte Holzpflöcke, mit einer Tinktur von Baldrian bestrichen sind für Wildkatzen reizvolle Gegenstände, um sich darin zu reiben. Dies vor allem in der Zeit - im Februar und März - wenn die männlichen Katzen, die Kuder, durch die Wälder streifen, auf der Suche nach paarungswilligen weiblichen Katzen.

Wildbiologen und ehrenamtliche Aktive sammeln nun diese Haare ein, versenden sie an ein Labor und hoffen, dass bei der genetischen Untersuchung der Nachweis erbracht wird, dass es sich tatsächlich um Wildkatzenhaare handelt.

Auch in den kommenden Wintermonaten wird dies in unserer Region praktiziert. Warum? Wildkatzen haben wohl vor allem die rheinnahen Wälder von Süden herkommend wieder besiedelt. Sie sind aber so scheu, das Sichtbeobachtung praktisch ausgeschlossen sind. Über die "Haarspuren" lässt sich also mehr Wissen über Vorkommen und Verbreitung der Tiere erfahren.

Weitere Informationen finden sie auf den Seiten des BUND Regionalverbandes.

 



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