Willkommen auf den Seiten des BUND-Südhardt!
Sie haben zu uns gefunden.
Das freut uns!
Auf diesen Seiten erfahren sie alles, was Sie schon immer über uns wissen wollten. Wir präsentieren Ihnen die aktuellen Aktivitäten, aber auch Rückblicke auf vergangene Höhepunkte des BUND Jahres kommen nicht zu kurz.
Vertreten sind wir in den Ortschaften Bietigheim, Elchesheim-Illingen und Durmersheim. Scheuen Sie sich nicht zu uns Kontakt aufzunehmen. Wir helfen bei Fragen zu Themen aus den Bereichen Umwelt- und Naturschutz - entweder selbst oder vermitteln Ihnen die richtigen Kontakte.
Gleichzeitig stellen wir Ihnen die Menschen vor, die sich hinter dem Begriff BUND Südhardt verbergen. Sie können unsere Strukturen bis zu unserer Satzung einsehen.
Viel Spaß beim Stöbern!
Storch und Natur übergibt Unterschriften gegen Kiesabbau
Am Montag vor einer Woche konnte eine Abordnung der Gruppe Storch und Natur Herrn Dr. Hager vom Regionalverband Mittlerer Oberrhein in Karlsruhe eine Kopie der Listen mit 757 Unterschriften gegen den geplanten Kiesabbau beim Illinger Paddelclub überreichen. Auch wenn zwischenzeitlich das Gelände beim Paddelclub laut Aussagen des Regionalverbands als Kiesabbaufläche bei den weiteren Planungen nicht mehr in der Kulisse verbleiben soll, stehen die Entscheidung über die restlichen weitaus größeren Flächen immer noch aus. Hier wollte die Gruppe mit den gesammelten Unterschriften mit Nachdruck nochmals darauf hinweisen, dass sowohl Gemeindeverwaltung als auch ein Großteil der Bürger jeglichen Kiesabbau am Goldkanal ablehnen. Die Entscheidungen des Regionalverbandes zu den weiteren Planungen für den Kiesabbau wird von der Gruppe mit großer Aufmerksamkeit weiter verfolgt werden!
Botanischer Spaziergang
Der Feld-Thymian liebt die sonnigen warmen Standorte, der Gewöhnliche Haarstrang besiedelt magere, wechselfeuchte Wiesen, Sumpf-Schafgarbe und Kantenlauch vertragen es noch etwas feuchter. Diese und zahlreiche andere Pflanzenarten der Wiesen wurden den Teilnehmern des botanischen Spaziergangs in Elchesheim-Illingen vorgestellt. Aufgrund der etwas unpassenden Rahmenbedingungen, wie kühle Witterung und gerade erfolgter Mahd am Rheindamm, zeigten sich die wärme liebenden Blütenbesucher wie Schmetterlinge und Wildbienen leider nicht. So konnte auch der an den Großen Wiesenknopf gebundene Dunkle Wiesenknopfameisen-Bläuling nicht leibhaftig vorgestellt werden. Der Bericht über seine Lebensweise führte aber dennoch zu großem Erstaunen. Zum Schluss konnten die Teilnehmer einen bunten Strauß neuer, manchmal auch schon bekannter Arten mit nach Hause nehmen.
Fahrradexkursion in Rheinstetten
Zu einer gemeinsamen Fahrradexkursion der Lokalen Agenda Gruppen aus Durmersheim und Rheinstetten sowie des BUND Rheinstetten und Südhardt konnte der Umweltkoordinator der Stadt Rheinstetten Martin Reuter am vergangenen Freitag, den 3. Juni zahlreiche Besucher willkommen heißen.
Martin Reuter stellte dabei die Ergebnisse der seit 25 Jahren in Rheinstetten laufenden Biotopvernetzung vor. Neben der Anlage zahlreicher Kleingewässer, der Umwandlung von Ackerflächen in artenreiches Grünland, der Pflanzung von Streuobstbäumen und Feldhecken wurden dabei auch besondere Artenschutzmaßnahmen wie die Wiederansiedlung des verschollenen Kleefarns umgesetzt. Auch die Renaturierung des Federbachs ist Teil des Maßnahmenkomplexes. Ein weiteres wichtiges und aktuelles Element ist ein Weidemanagement des Grünlandes mit verschiedenen Nutztierrassen.
Bei der Exkursion wurden den Teilnehmern wichtige Anregungen vermittelt, die als Grundlage für künftige Umsetzungen und Planungen in den Nachbarkommunen dienen können.
LIFE Naturfest
Nur strahlende und zufriedene Gesichter gab es nach diesem rundum gelungenen Auftakt zum bundesweit größten LIFE+ Naturschutzprojekt im Ottersdorfer Riedmuseum. Zum Start des Festes gab es wie immer bei solchen Anlässen freundliche Worte aus prominenten Mündern. Selbst der frisch gebackene Minister für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Alexander Bonde ließ es sich nicht nehmen zu diesem Anlass allen Beteiligten einen erfolgreichen Projektverlauf zu wünschen. Regierungspräsident Kühner und zahlreiche Bürgermeister konnten sich anhand der Angebote durch die am Projekt Beteiligten davon überzeugen, dass sich hier für die nächsten fünf Jahre ein kompetentes und engagiertes Team von Amtlichen und Ehrenamtlichen Naturschützern zusammengefunden hat.
An unserem Stand waren oft alle Plätze belegt: kleine und auch größere Kinder setzten ihre Malkünste ein, um die Pflanzen- und Tierwelt der Rheinauen mit Malstiften aufs Papier zu bringen. Beliebte Motive waren dabei der Eisvogel, verschiedene Libellenarten sowie Blumen in allen Formen und Farben. Auch die seltenen Arten wurden dargestellt: kleine Süsswasserquallen oder wie auf dem Bild zu sehen ist, die Wasserspitzmaus bei ihrer Lieblingsbeschäftigung dem Tauchen. Die Kunstwerke wurden am Stand aufgehängt, um das Publikum von den Fertigkeiten der kleinen Künstler zu überzeugen. Am Ende des Festes wurden die Bilder eingesammelt und die Kinder nahmen ihre Kunstwerke mit nach Hause.
Von großen und kleinen Käfern!
Es waren wohl doch mehr die kleinen Käfer, die - vorgestellt von Karsten Grabow - für Unterhaltung sorgten. Auf der gut besuchten Exkursion in den Durmersheimer Heilwald bekamen die zahlreichen Teilnehmer einen Einblick in die Formenvielfalt der Käferwelt und in die spannende Biologie der kleinen Krabbeltiere. Gleichzeitig wurde jedem klar, welche Besonderheit und Wertigkeit dieser Waldbestand direkt vor der Haustür darstellt.
Gemeinsam für die Natur!
Pflegeeinsatz am 19. Februar im NSG Kiesgrube am Hardtwald
Bericht folgt...
Vogelmord in Rheinstetten Mörsch!
Die grausame Tat hat sich Mitte Januar in Mörsch ereignet.
Dabei wurden über 20 Bussarde getötet. Sehr wahrscheinlich wurden die Tiere durch mit Gift präparierte Kadaver von Wildschweinen und Rehen angelockt und noch mit dem Schnabel voll Fleisch tot aufgefunden.
Mittlerweile gibt es Gewissheit. Die Vögel wurden vergiftet. Die Stadt Rheinstetten hat dazu folgenden Pressetext veröffentlicht:
Tote Greifvögel wurden vergiftet – Stadt Rheinstetten setzt 1000 Euro Belohnung aus
Die am 13. Januar auf Gemarkung Rheinstetten-Mörsch aufgefundenen Greifvögel wurden offensichtlich vergiftet. Bei Untersuchungen im Chemischen und Veterinäruntersuchungsamt Karlsruhe – Außenstelle Heidelberg – wurde in Fraßbrocken im Kropf der Tiere das Nervengift Carbofuran nachgewiesen. Auch die im Zentrum der Greifvogelfunde ausgelegten Wildtierkadaver enthielten das Gift. Zusätzliche Analyseergebnisse des Tierhygienischen Instituts Freibug werden in den nächsten Tagen erwartet. Carbofuran wurde früher außerhalb Deutschlands in der Landwirtschaft als Insektizid eingesetzt und ist seit 2008 europaweit verboten. Dennoch wird das Gift immer wieder in Fällen illegaler Greifvogelverfolgung verwendet. Vergiftete Tiere sterben an einem akuten Herz-Kreislauf-Versagen.
Bis heute wurden im Gebiet zwischen dem Mörscher Gewerbegebiet an der B 36 und der Bundesbahnlinie insgesamt 26 Mäusebussarde und 2 Rauhfussbussarde tot aufgefunden.
Die Stadt Rheinstetten ist durch diesen barbarischen Vogelmord tief betroffen und empfindet dies auch als Angriff auf ihre jahrzehntelangen Anstrengungen im Natur- und Vogelschutz.
Für Hinweise, die zur Aufklärung dieser Straftat führen, hat Oberbürgermeister Sebastian Schrempp deshalb eine Belohnung in Höhe von 1000 Euro ausgesetzt. Sachdienliche Hinweise nehmen der Polizeiposten Rheinstetten unter Tel. 07242/9348-0 und die Umweltschutzkoordination der Stadt Rheinstetten unter 07242/9514-150 entgegen.
weitere Informationen:
Aktueller BT-Artikel (pdf-Format)
und
Die böse Tat ist in der Region kein Einzelfall. In den vergangenen Jahren fanden Vogelschützer immer wieder vergiftete Greifvögel und brachten diese Vergehen auch zur Anzeige. Leider bisher ohne die Täter zu ermitteln.
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Pflegeaktion an der Amphibienanlage in Elchesheim-Illingen
Gemeinsam für den Amphibienschutz. Am vergangenen Samstag haben Aktive des BUND Südhardt und der Initiativgruppe Storch und Natur bei einem Arbeitseinsatz die Amphibienleitanlage rund um das Gewerbegebiet am Seitel in Elchesheim-Illingen gepflegt und für die bald beginnende Amphibienwanderzeit vorbereitet.
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Mein Strom ist grün!
Der Wechsel ist denkbar einfach: einen Stromliefervertrag (den erhalten Sie bei uns) unterschreiben, die letzte Stromabrechnung beilegen und absenden an den BUND Regionalstrom-Anbieter die Energiewerke Schönau (EWS). Und sie haben persönlich schon den Ausstieg aus der Atomindustrie geschafft.
Zukunftsfähiges Deutschland - in einer globalisierten Welt
Unter diesem Titel hat das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie im Jahre 2008 eine Studie zur Situation und Zukunft unseres Landes entwickelt. Die Studie versteht sich als Anstoß zur gesellschaftlichen Debatte.
Herausgeber sind neben dem BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland, der Evangelische Entwicklungsdienst und Brot für die Welt.















